FAQ

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Produkte Diese FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen zu Linearmotoren, elektrischen Direktantrieben und LinMot-Produkten. Sie erklärt die Funktionsweise, typische Vorteile gegenüber Pneumatik und Servomotoren, relevante Anwendungen sowie die Auswahl geeigneter LinMot Linearmotoren, Linearmodule, Hubdreh-Motoren und MagSpring®-Lösungen.Lösungen — damit Sie schnell die Informationen erhalten, die Sie für Ihre Entscheidung brauchen.

Ein Linearmotor ist ein elektrischer Direktantrieb, der eine Bewegung direkt in gerader Linie erzeugt. Im Unterschied zu rotativen Motoren benötigt ein Linearmotor keine mechanische Umwandlung über Spindeln, Riemen, Getriebe oder Kurvenscheiben. Bei LinMot bestehen tubulare Linearmotoren aus einem Stator mit Wicklung und einem Läufer mit Permanentmagneten. Dadurch entstehen hochdynamische, präzise und wiederholgenaue lineare Bewegungen in kompakter Bauform.

Ein Linearmotor funktioniert nach dem elektromagnetischen Prinzip eines Servomotors, erzeugt die Bewegung jedoch direkt linear. Der stromdurchflossene Stator erzeugt ein wanderndes Magnetfeld, das mit den Permanentmagneten im Läufer interagiert. Daraus entsteht eine direkt nutzbare Schubkraft in Bewegungsrichtung. Über den Servo Drive können Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft präzise geregelt und frei programmiert werden.

Ein Servomotor erzeugt in der Regel eine geregelte Drehbewegung, während ein Linearmotor eine geregelte lineare Bewegung erzeugt. Der wichtigste Unterschied liegt also in der Bewegungsart: rotativ beim klassischen Servomotor, linear beim Linearmotor. In vielen Maschinen ersetzt ein Linearmotor eine Kombination aus Servomotor, Getriebe, Spindel, Riemen oder Pneumatikzylinder und reduziert dadurch mechanische Komplexität.

Die Kraft eines Linearmotors wird durch Motortyp, Strom, Magnetfeld, Wicklung, Kühlung und Betriebsart bestimmt. Vereinfacht lässt sich die elektromagnetische Kraft mit F = B · I · L beschreiben. Für die praktische Auslegung sind jedoch zusätzlich Hub, bewegte Masse, Reibung, Beschleunigung, Einschaltdauer und Sicherheitsreserven entscheidend. Für eine zuverlässige Dimensionierung sollten das LinMot-Auslegungstool «LinMot-Designer» oder die LinMot-Applikationsspezialisten (support@linmot.com) genutzt werden.

 

LinMot bietet elektrische Direktantriebe für lineare, rotative und kombinierte Bewegungen als Standard-, Edelstahl- und ATEX-Variante an. Dazu gehören tubulare, hochdynamische lineare Achsen (Linearmotoren PS01 und PS10), geführte Linearmodule wie DM01, DM03, FM01, EM01,

SM01 und SM02 sowie PR01 und PR02 Hubdreh-Motoren für kombinierte Linear- und Drehbewegungen. Weiters bietet LinMot MagSpring®-Module zur Gewichtskraftkompensation, GM50 Greifmodule und GM51 Drehgreifer, gesamte Flat Robots wie u.a. Pick-&-Place-Systeme oder Gantry Systeme. Im Sortiment befinden sich auch Servo Drives zur Integration in Maschinensteuerungen, welche optional auch mit Funktioneller Sicherheit ausgestattet werden können.

Elektrische Linearmotoren bieten gegenüber pneumatischen Antrieben mehr Flexibilität, höhere Präzision und bessere Prozesskontrolle. Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft lassen sich frei programmieren und exakt reproduzieren. Dadurch werden Formatwechsel schneller, Bewegungsprofile flexibler und Prozessdaten besser auswertbar. Gleichzeitig entfallen Ventile, Drosseln, Schläuche und Druckluftaufbereitung. Das reduziert Wartungsaufwand, Geräuschentwicklung, Energieverbrauch und CO2-Fussabdruck. Bereits nach kurzer Zeit liegen höhere Investitionskosten von Linearmotoren meist unterhalb der Betriebskosten von pneumatischen Antrieben.

LinMot Linearmotoren und Module kombinieren hohe Dynamik, präzise Regelbarkeit, kompakte Integration und geringen mechanischen Verschleiss. Da die Bewegung direkt erzeugt wird, sind keine Spindeln, Riemen oder Kurvenscheiben zur Bewegungsumwandlung erforderlich. Viele LinMot-Produkte lassen sich modular mit Optionen wie MagSpring®, Kraftsensor, Drehmomentsensor, Hohlwelle, Edelstahlfront oder Edelstahlgehäuse anpassen. Für hygienische Anwendungen stehen Edelstahl-Ausführungen zur Verfügung. In anspruchsvollen Prozessen ermöglichen kalibrierte Kraft- und Drehmomentsensoren eine dokumentierbare Qualitätskontrolle und Rückverfolgbarkeit. Mittels Prozessüberwachung können Prozesse «on the fly» ausgewertet und dadurch gegebenenfalls auf nachgelagerte Prüfmittel verzichtet werden.

Linearmotoren werden in Branchen eingesetzt, in denen Bewegungen schnell, präzise, flexibel und wiederholgenau sein müssen. Typische Einsatzbereiche sind Verpackungsmaschinen, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Pharma- und Medizintechnik, Laborautomation, Halbleiter- und Elektronikfertigung, Druck- und Etikettieranlagen, Textilmaschinen, Holzbearbeitung, Automobilindustrie sowie Handling- und Montageautomation. LinMot Edelstahl- und hygienische Ausführungen eignen sich auch für Washdown-Umgebungen (CIP und SIP), Reinräume und anspruchsvolle Produktionsbereiche.

Mit LinMot-Produkten lassen sich Anwendungen wie Positionieren, Pick-and-Place, Sortieren, Dosieren, Pressen, Fügen, Verschrauben, Verschliessen, Etikettieren, Stapeln, Zentrieren, Greifen und Prüfen realisieren. PR01- und PR02-Hubdreh-Motoren eignen sich besonders für Anwendungen, die eine lineare Bewegung mit einer Drehbewegung kombinieren, zum Beispiel beim Verschliessen von Flaschen, Vials oder Beuteln, beim Verschrauben, Ausrichten von Bauteilen oder bei Pick, Rotate & Place Prozessen. Linearmodule der Serie DMxx, FMxx und

EMxx eignen sich für Hübe von 0 bis ~2m. Für Anwendungen im Edelstahl- oder Washdown-Bereich kommen Linearmodule der Serie SMxx zum Einsatz. Die magnetische Feder MagSpring® unterstützt vertikale Achsen, indem Gewichtskräfte passiv kompensiert und Achsen im stromlosen Zustand stabilisiert werden.

Der passende Linearmotor wird anhand von Hub, Kraft, Geschwindigkeit, Beschleunigung, bewegter Masse, Einbauraum, Umgebung und Schutzart ausgewählt. Für einfache lineare Bewegungen eignen sich LinMot PSxx Linearmotoren oder geführte Linearmodule. Für vertikale Achsen sind Module mit MagSpring®-Lastausgleich sinnvoll. Für kombinierte Linear- und Rotationsbewegungen kommen PR01- oder PR02-Hubdreh-Motoren in Frage. Für hygienische Anwendungen empfehlen sich Edelstahl-Ausführungen. Bei der konkreten Auslegung unterstützt das LinMot-Auslegungstool (LinMot-Designer) und die LinMot-Applikationsspezialisten (support@linmot.com) .

Ein Linearmotor ist besser als ein Pneumatikzylinder, wenn Bewegungen flexibel, präzise, schnell und reproduzierbar gesteuert werden müssen. Während Pneumatik oft nur einfache Endlagenbewegungen ermöglicht, können elektrische Linearmotoren Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft frei regeln. Das ist besonders vorteilhaft bei häufigen Formatwechseln, variablen Bewegungsprofilen, sensiblen Produkten oder Prozessen mit Qualitätsüberwachung. LinMot Linearmotoren eignen sich daher besonders für Maschinen, in denen Pneumatik durch eine energieeffiziente, wartungsarme und datenfähige elektrische Antriebslösung ersetzt werden soll.

Elektrische Linearmotoren sind in vielen Anwendungen energieeffizienter als Druckluftantriebe, weil die elektrische Energie direkt in Bewegung umgesetzt wird. Bei pneumatischen Systemen entstehen Energieverluste durch Drucklufterzeugung, Leckagen, Leitungen, Ventile und Drosseln. Ein elektrischer Direktantrieb benötigt Energie vor allem während der tatsächlichen Bewegung oder Kraftregelung. Dadurch können LinMot Linearmotoren und Linearmodule helfen, den Energieverbrauch, die Betriebskosten und den CO2-Fussabdruck einer Maschine zu reduzieren, insbesondere bei häufigen Bewegungszyklen oder langen Bewegungen.

Linearmotoren können Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft präzise regeln und diese Informationen für die Prozessüberwachung nutzen. In Kombination mit geeigneten Servo Drives, Sensorik und Regelungsfunktionen lassen sich Bewegungen nicht nur positionieren, sondern auch kraftgeregelt ausführen. Das ist wichtig für Anwendungen wie Pressen, Fügen, Dosieren, Greifen, Verschliessen, Prüfen oder Qualitätskontrolle. LinMot-Lösungen ermöglichen dadurch reproduzierbare Prozesse, dokumentierbare Prozessdaten und eine bessere Rückverfolgbarkeit in automatisierten Produktionsanlagen.

Für vertikale Achsen eignen sich LinMot Linearmotoren und Linearmodule in Kombination mit MagSpring® besonders gut. MagSpring® kompensiert Gewichtskräfte passiv und kann eine

vertikale Achse auch im stromlosen Zustand stabilisieren. Dadurch werden Antriebe entlastet, Energiebedarf und Wärmeentwicklung reduziert und Sicherheitskonzepte unterstützt. Für kompakte vertikale Bewegungen können je nach Hub und Last beispielsweise geführte DM03-Linearmodule oder tubulare LinMot Linearmotoren mit MagSpring® eingesetzt werden.

Ein Hubdreh-Motor ist ein kompakter elektrischer Direktantrieb, der eine lineare Hubbewegung und eine rotative Drehbewegung in einer Einheit kombiniert. LinMot PR01- und PR02-Hubdreh-Motoren können beide Bewegungen unabhängig voneinander regeln und eignen sich für Anwendungen, bei denen Bauteile gleichzeitig bewegt, ausgerichtet, verschraubt oder verschlossen werden müssen. Typische Anwendungen sind Verschliessen von Flaschen oder Vials, Schraubprozesse, Pick, Rotate & Place, Sortieren, Ausrichten und Handlingprozesse in Verpackungs-, Pharma-, Lebensmittel- und Montageanlagen.

Mit LinMot-Antrieben können je nach System und Applikation Bewegungs- und Prozessdaten wie Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Strom, Temperatur, Zykluszeiten und Statusinformationen überwacht werden. Diese Daten unterstützen Prozessüberwachung, Qualitätskontrolle, Rückverfolgbarkeit, Fehlerdiagnose und vorausschauende Wartung. In Anwendungen wie Pressen, Fügen, Verschliessen, Greifen oder Dosieren helfen überwachte Antriebsdaten dabei, Prozessfenster einzuhalten, Ausschuss zu reduzieren und Maschinenstillstände frühzeitig zu erkennen bzw. zu vermeiden.

LinMot Linearmotoren, Linearmodule und Hubdreh-Motoren unterscheiden sich vor allem durch mechanische Integration und Bewegungsart. Tubulare LinMot Linearmotoren erzeugen eine direkte lineare Bewegung und eignen sich für flexible Maschinenkonstruktionen mit kundenseitiger Führung. Linearmodule integrieren Motor, Führung und mechanische Komponenten in einer einbaufertigen Achse und vereinfachen die Konstruktion. Hubdreh-Motoren der PR01- und PR02-Familie kombinieren lineare und rotative Bewegungen in einer kompakten Einheit. Die passende Lösung hängt von Hub, Last, Genauigkeit, Einbauraum, Umgebung und gewünschter Bewegungsfunktion ab.

Glossar

Die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Linearmotoren und elektrischen Antriebe — kompakt und verständlich erklärt.

Aktive Statorlänge

Länge der elektrischen Motorwicklung innerhalb des Linearmotor-Stators.

Anschlussinduktivität

Wirksame Induktivität zwischen zwei Anschlüssen der Motorwicklung.

Anschlusswiderstand 25/Tmax °C

Wirksamer ohmscher Widerstand zwischen zwei Anschlüssen der Motorwicklung bei entsprechender Wicklungstemperatur.

Kraftkonstante

Die Kraftkonstante beschreibt den Zusammenhang zwischen Phasenstrom und der abgegebenen Kraft innerhalb des Standard Hubbereichs.

Läufer

Der Läufer ist der stabförmige Teil des Motors, der in den Stator geschoben wird. Der Läufer besteht aus einem dünnwandigen Edelstahlrohr in dem die Motormagnete (Permanentmagnete) untergebracht sind.

Läuferdurchmesser

Aussendurchmesser des Linearmotor-Läufers.

Läufermasse

Eigenmasse des Läufers.

Linearität

Maximaler Linearitätsfehler des Antriebes bezogen auf den maximalen Hub des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive.

Linearität mit ES

Maximaler Linearitätsfehler bei Positionierung des Linearmotors mit einem LinMot Servo Drive und einer von LinMot optional lieferbaren externer Positionssensorik.

Magnetische Läuferlänge

Die magnetische Läuferlänge bezeichnet die Länge der Magnetsäule im Läufer.

Magnetische Periode

Abstand von Nordpol bis Nordpol erzeugt durch die Magnete im Läufer.

Max. Dauerkraft [Passivkühlung / Lüfter / Fluid]

Maximale Kraft, welche der Linearmotor bei einer Kühlmedium-Temperatur von 25°C und verschiedenen Kühlungsvarianten dauernd aufbringen kann, ohne dass die maximale Wicklungstemperatur überschritten wird.

Max. Dauerstrom [Passivkühlung / Lüfter / Fluid]

Maximale Dauerstromwerte des Linearmotors für unterschiedliche Kühlungsvarianten bei einer Temperatur des Kühlmediums von 25°C, ohne dass die maximale Wicklungstemperatur überschritten wird.

Max. Geschw. @ 1x230VAC

Maximale Geschwindigkeit des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 1x230VAC Versorgungsspannung.

Max. Geschw. @ 3x400VAC

Maximale Geschwindigkeit des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 3x400VAC Versorgungsspannung.

Max. Geschw. @ 48VDC

Maximale Geschwindigkeit des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 48VDC Versorgungsspannung.

Max. Geschw. @ 72VDC

Maximale Geschwindigkeit des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 72VDC Versorgungsspannung.

Max. Randkraft relativ

Maximale Kraft, die der Motor an den Enden des erweiterten Hubs in Bezug auf die Kraft im Standardhubbereich aufbringt.

Max. Wicklungstemperatur

Maximal zulässige Wicklungstemperatur. Beim Erreichen dieser Temperatur muss der Motor vom Drive ausgeschaltet werden, damit es nicht zu einer Beschädigung des Motors durch Überhitzung kommt.

Maximalkraft @ 1x230VAC

Maximale Kraft des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 1x230VAC Versorgungsspannung.

Maximalkraft @ 3x400VAC

Maximale Kraft des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 3x400VAC Versorgungsspannung.

Maximalkraft @ 48VDC

Maximale Kraft des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 48VDC Versorgungsspannung.

Maximalkraft @ 72VDC

Maximale Kraft des Linearmotors bei Ansteuerung mit einem LinMot Servo Drive bei 72VDC Versorgungsspannung.

Motortyp FC

Flüssigkeitsgekühlte Linearmotor-Statoren (Fluid Cooled) mit integriert Kühlschlange für das Kühlmedium. Diese Motoren weisen im Vergleich zu normal gekühlten Motoren eine viel grössere Leistungsdichte auf.

Motortyp HP

Hochleistungs-Linearmotoren (High Performance), die bei identischen Abmessungen gegenüber den Standardmotoren die annähernd doppelte Leistungsdichte aufweisen.

Motortyp LC

Neue Standardmotorenserie, Kompatibel zu den bisherigen Standardmotoren.

Nennmoment im Stillstand

Das Drehmoment, das der rotative Motor im Stillstand dauerhaft aufbringen kann.

Polteilung

Abstand von Nordpol bis Südpol erzeugt durch die Magnete im Läufer.

Positionsauflösung

Die kleinste Abweichung zwischen Ist- und Sollposition, die vom LinMot Servo Drive erkannt wird, bei Verwendung des Linearmotor internen Positionssensors.

Positionsauflösung ES

Die kleinste Abweichung zwischen Ist- und Sollposition, die vom LinMot Servo Drive erkannt wird, bei Verwendung des von LinMot als Zubehör angebotenen externen Linearsensors.

Spitzenstrom @ 1x230VAC

Maximal zulässiger Phasenstrom (Ipeak) bei 1x230VAC Versorgungsspannung.

Spitzenstrom @ 3x400VAC

Maximal zulässiger Phasenstrom (Ipeak) bei 3x400VAC Versorgungsspannung.

Spitzenstrom @ 48VDC

Maximal zulässiger Phasenstrom (Ipeak) bei 48VDC Versorgungsspannung.

Spitzenstrom @ 72VDC

Maximal zulässiger Phasenstrom (Ipeak) bei 72VDC Versorgungsspannung.

Standard Hub (SS)

Hubbereich, in dem der Linearmotor seine grösste Kraft entfaltet, da alle Wicklungen des Stators (aktiver Bereich) im Magnetfeld des Läufers liegen. Die Kraft im Standard-Hubbereich ist konstant.

Stator

Der Stator ist der Motorteil des Linearmotors in dem die Motorwicklungen, die Positionssensorik, die Temperaturüberwachung und das elektronische Typenschild integriert sind.

Stator Bauform S

Linearmotoren mit besonders kompakter, resp. kurzer Bauweise. In der Typenbezeichnung erkennbar an einem S (Short) nach dem Statordurchmesser.

Statordurchmesser

Aussendurchmesser des Statorrohrs. Zu beachten ist, dass der Durchmesser durch die spezielle Form des Statorrohrs an einigen Stellen grösser sein kann. Die genauen Abmessungen sind der Konstruktionszeichnung zu entnehmen.

Statorlänge [Steckertyp / Kabeltyp]

Länge des Stators ohne Berücksichtigung des Motorkabels, des minimalen Biegeradius bei Kabeltypen oder des Steckers bei Stecker-Typen.

Statormasse

Masse des Stators (ohne Läufer).

Thermische Zeitkonstante [Passivkühlung / Lüfter / Fluid]

Beschreibt die typische Reaktionszeit für eine Temperaturänderung des Stators bei entsprechender Kühlungsart.

Thermischer Widerstand [Passivkühlung / Lüfter / Fluid]

Thermischer Widerstand zwischen Statorwicklung und Kühlmedium der entsprechenden Kühlungsart. Bestimmt die maximale Erwärmung bei gegebener Verlustleistung.

Trägheitsmoment (rotativ)

Trägheitsmoment der rotierenden Läufermasse eines Motors.

Wicklungstyp bei den Motoren P10

M, U, W: Abhängig vom Wicklungstyp resultieren für eine gegebene Motorfamilie unterschiedliche Phasenstromwerte, Kraft- und Spannungskonstanten sowie maximale Geschwindigkeitswerte bei gegebener Zwischenkreisspannung.

Wicklungstyp bei Standardmotoren P01

E, F, H: Abhängig vom Wicklungstyp resultieren für eine gegebene Motorfamilie unterschiedliche Phasenstromwerte, Kraft- und Spannungskonstanten sowie maximale Geschwindigkeitswerte bei gegebener Zwischenkreisspannung.

Wiederholgenauigkeit

Maximale Abweichung der erreichten Position bei wiederholtem Anfahren der gleichen Position unter identischen Bedingungen. Wiederholgenauigkeit bei den rotativen Achsen der Hubdrehmotoren bei Verschliessprozessen.

Wiederholgenauigkeit mit ES

Maximale Abweichung der erreichten Position bei wiederholtem Anfahren der gleichen Position unter identischen Bedingungen mit externer Positionssensorik.

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